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Die dritte Dimension

#59 ¦ 03.2010

Mit Beiträgen von Ray Zone, Gundolf S. Freyermuth, Hinderk M. Emrich, Irene Posch, Hélène Louvart, Daniela Kloock, einer Bildstrecke von Sebastian Denz und Illustrationen von Stefan Mosebach.
Illustration: Stefan Mosebach

Der Big Bang digitaler Bildlichkeit

3D im Kontext der neuzeitlichen Mediengeschichte

Von Gundolf S. Freyermuth
Mit der Phase digitaler (Audio-)Visualität begann die Realisierung des genuin innovativen Potentials neuer Medien. Somit erscheint digitales 3D als Überwindung überkommener Grenzen durch die Dekonstruktion des analogen Bildraums.

Der vertraute perspektivische Bildraum implodiert und explodiert zugleich. Die Erfahrung der Explosion vermitteln digitale 3D-Audiovisionen mit ihrer Überschreitung der Grenzen von Leinwand und Bildschirm in Richtung Publikum, dem sie gewissermaßen in die Augen springen. Komplementär dazu bewirkt die Einführung von Touchscreens eine Implosion: den Kollaps jenes ……


Dreidimensionales Kino aus Sicht der Zuschauer

Empirische Studien zur Rezeption und Akzeptanz

Von Claudia Wegener, Jesko Jockenhövel, Mariann Gibbon
Das dreidimensionale Kino erfährt seit gut einem Jahr einen enormen Aufschwung. Zahlreiche 3D-Filme erscheinen auf den Leinwänden der Kinos und werden bislang vom Publikum mit Begeisterung angenommen. Die Erfolge zeigen sich nicht nur in der Anzahl dreidimensionaler Produktionen, sondern auch in den Besucherzahlen. So fanden sich seit Beginn des Jahres 2010 mit Alice im Wunderland, Drachenzähmen leicht gemacht, Kampf der Titanen und Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen allein vier Filme unter den Top-Ten der deutschen Kino-Charts (Stand: 9. Mai 2010), die auch als 3D-Version in den ……

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