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50 Jahre Oberhausener Manifest

#65 ¦ 01.2012

Mit Beiträgen von Haro Senft, Linda Söffker, Dietrich Brüggemann, Andreas Dresen, Emily Atef, Petra Müller, Matthias Glasner, Irene von Alberti, Sabine Rollberg, Philipp Bräuer, Klaus Lemke, Lars Henrik Gass, Sandra Trostel, RP Kahl, einer Bildstrecke von Anne-Marie von Sarosdy und Illustrationen von Julie Weißbach.

Rebellion ohne Ende?

Erinnerungen eines Beteiligten

Von Haro Senft
Das Oberhausener Manifest stellt zweifellos eine, wenn nicht die folgenreichste Zäsur in der deutschen Filmhistorie dar. Initiator Haro Senft über das Zustandekommen und die Auswirkungen dieser Rebellion sowie krause Vorstellungen über das damalige Geschehen.

Am 28.2.2012 jährt sich zum fünfzigsten Mal der Tag der Verlesung des sogenannten Oberhausener Manifests, einer Absichtserklärung von 22 Zeilen, die in München-Schwabing entstanden und von 26 Cineasten unterzeichnet wurde. Ein spannendes Datum für Filmhistoriker, Fachjournalisten und Filmliebhaber müßte man annehmen, denn welche ……


Wenn es am Ende schneit, habe ich Glück gehabt

Andreas Dresen im Gespräch

Von Dietrich Brüggemann
50 Jahre Oberhausener Manifest – wo stehen wir heute? Ist es wieder so weit? Ist der alte Film tot? Gibt es einen neuen?

Die Fronten verlaufen heute nicht mehr so scharf. Als das Oberhausener Manifest geschrieben wurde, war die Filmindustrie zur Unterhaltung der kleinen Leute da. Es gab wenige Chancen für junge Leute, mit neuen Ideen überhaupt auf die Leinwände zu kommen. Das ist natürlich heute eine komplett andere Situation. Es gibt eine Riesenbandbreite, von Komödien über knallharte Sozialdramen bis hin zur Berliner Schule findet man alles im deutschen Film. Die Filme werden zumindest ……


Sehr gutes Manifest

Von Axel Ranisch, Heiko Pinkowski, Dennis Pauls, Anne Baeker
Am 28. Februar jährt sich das Oberhausener Manifest zum 50. Mal. Was ist vom damaligen Aufbruch, von den Forderungen der Filmemacher nach mehr künstlerischer Freiheit und Unabhängigkeit übrig geblieben? Wie ist es heutzutage um den deutschen Film bestellt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der ifs-Begegnung »Schnitt« zum aktuellen Themenschwerpunkt »50 Jahre Oberhausener Manifest«. Auf der Leinwand: Dicke Mädchen, der Debütfilm von Axel Ranisch, der in Begleitung seiner drei Hauptdarsteller Heiko Pinkowski, Peter Trabner und Ruth Bickelhaupt nach Köln gereist war. Während der Diskussion ……

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