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Drive

USA 2011. R: Nicolas Winding Refn. B: James Sallis. K: Newton Thomas Sigel. S: Matthew Newman. M: Cliff Martinez. P: Bold Films, Odd Lot Entertainment, Marc Platt Productions, Seed Productions. D: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston, Albert Brooks, Oscar Isaac, Christina Hendricks, Ron Perlman, Kaden Leos u.a.
101 Min. Universum ab 26.1.12

Liebe ist schneller als der Tod

Von Robert Cherkowski
»Ich reite in die Stadt – der Rest ergibt sich.« Nüchtern und wortkarg hat Clint Eastwood einst das Rezept seiner Western auf den Punkt gebracht. Im Helden von Drive hat er einen Bruder im Geiste gefunden. Auch der Driver ist ein Mann ohne Namen und kein Freund großer Reden, ein Mann, der seinen Platz in der Welt mit zwei Worten zusammenfassen kann: »I drive.« Tagsüber riskiert er seinen Hals als Stuntfahrer für die Traumfabrik. Nächtens verdingt er sich als Fluchtwagenfahrer bei Raubüberfällen. Noch vor der grandiosen Titelsequenz zeigt der namenlose Driver, warum er als der Beste ……


Maîtrise, Maîtresse

Von Moritz Pfeifer
Nicolas Refns Drive handelt von einem Nobody. Der namenlose Held des Films (Ryan Gosling) wohnt in einer asketisch eingerichteten Wohnung in L.A. und macht so ziemlich alles mit Autos, was man sich vorstellen kann. Nur Taxifahrer ist er nicht – dieser Job ist wohl auf ewig von Travis Bickle aus Scorseses Taxi Driver besetzt. Der Fahrer in Refns Film also, nennen wir ihn einfach Driver, arbeitet tagsüber in einer Autowerkstatt, und ab und an verdient er sich noch was als Stuntman – natürlich im Auto – auf dem Set dazu. Damit ist es noch nicht genug. Auch seine Nächte finden im Auto ……

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