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1001 Filme

Steven Jay Schneider (Hrsg.): 1001 Filme. Die besten Filme aller Zeiten. Zürich 2004. Edition Olms. 960 Seiten. 29,95 Euro.

Das gewisse Etwas für die Ewigkeit

Von Ekkehard Kern Das mit den »Besten Filmen aller Zeiten« ist so eine Sache. Jeder hat eine vage Vorstellung davon, was einen guten Film ausmacht. Und dennoch scheint es ein nahezu unmögliches Unterfangen, aus der Vielfalt der Genres die Werke herauszudestillieren, die vielleicht dieses gewisse Etwas für die Ewigkeit in sich bergen. Auf ebendie Problematik geht der Herausgeber dann auch gleich zu Beginn ein und vermittelt dem Leser damit schon einen ersten positiven Eindruck vom vorliegenden Wälzer, der eben sonst nur einer von vielen wäre.

Nach einem Genre-Index geht's dann richtig los: Chronologisch nach dem Jahr der Entstehung sortiert – 1001 Filme, die »jeder gesehen haben sollte, um als glücklicher Mensch zu sterben« (Vorwort). Und wahrlich: Die verpflichteten (oft namhaften) Kritiker verstehen es auf eindrucksvolle Weise, dem Leser die Bedeutung der vorgestellten Filme vor Augen zu führen. Meist sind die Besprechungen in Inhaltsangabe und filmhistorische Einordnung unterteilt. Übersichtlich am Rand zusammengefaßt, finden sich die wichtigsten Credit-Kategorien vom Herstellungsland über Regie bis hin zu Kamera, Musik und Auszeichnungen.

Ein rundum ansprechend aufgemachtes Stück Wissen. Und zum Diskutieren über fehlende und überflüssige Einträge natürlich auch wieder bestens geeignet. 1970-01-01 01:00

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