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Inside Lemke

Ein Klaus Lemke Lesebuch

Brigitte Werneburg (Hrsg.)
288 Seiten
14,90 Euro
ISBN 3-9806313-6-2
Klaus Lemke nennt sich selbst ein »deutsches Traditionsunternehmen«. Zu Recht. Seit vierzig Jahren betreibt er sein kämpferisches Einzelgängerkino, das er vor allem mit Hilfe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens finanziert: der Filmemacher als erfolgreicher Partisan. Klaus Lemkes unverwechselbare, oft legendäre, öfter leider auch vergessene Filme entstehen ohne jede Filmförderung; mit kleinem Budget, dafür aber mit großen Kurzinhalten anstelle eines Drehbuchs; ohne Schauspieler, an deren Stelle seine umwerfenden Darsteller treten, die er mit unerhörtem Gespür für ihre Leinwandpräsenz von der Straße aufliest.

Klaus Lemke begann in den 60er Jahren Kurzfilme zu drehen, wagte mit »48 Stunden bis Acapulco« großes Kino und unterwanderte danach mit Filmen wie Rocker und Brandstifter die deutschen Fernsehanstalten. In den 70er und 80er Jahren wurde er mit seinen Stars Cleo Kretschmer und Wolfgang Fierek der König von Schwabing. Nachdem er 2001 erkannte, Die Leopoldstraße Kills Me, dreht er heute wieder in Hamburg. Radikalere Filme denn je.

Sie gaben auch den Anstoß für die fällige Klaus Lemke-Hommage, die unweigerlich ein wichtiges Stück deutscher Filmgeschichte schreibt und ein Werk vorstellt, in dem sich wie in kaum einem anderen bundesdeutsche Befindlichkeit dokumentiert.

Mit Beiträgen von:
Georg Alexander, Michael Althen, Iris Berben, Wolfgang Büld, Rebecca Casati, Bernd Fiedler, Oliver Fuchs, Alexander Gorkow, Dominik Graf, Frieda Grafe, Mirco Hölling, Rainer Knepperges, Ekkehard Knoerer, Ulrich Kriest, Martin Müller, Anne Philippi, Peter Przygodda, Christopher Roth, Hans Schifferle, Georg Seeßlen, Claudius Seidl, Brigitte Werneburg und Wolf Wondratschek.

Mit kompletter Filmographie und Index.

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