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Mr. Foley

IRL 2009. R: D.A.D.D.Y. B: Mike Ahern. K: Ruairi O'Brien. S: Gavin Buckley. M: Stephen Lynch. P: Red Jam Productions Ltd. D: Mark Doherty, Paraic Breathnach, Paul Connaughton, Louise Lenihan u.a.
5 Min.

Zzzzz

Von Christian Lailach TIPPEL TAPPEL KLÖPPEL BLING Holy Moley! Mr. Foley!

Die scheinbar unsichtbare Band – eine krude Gruppe von Geräuschemachern – rings um die Krankenschwestern, Ärzte und das restliche Hospitalpersonal gibt den Takt vor und der eben erwachte Mr. Foley traut seinen Ohren kaum. Getrieben von einem ganzen Orchester, auf der Flucht vor den eigenen Impressionen, sucht Mr. Foley die Ruhe.

Das Autorengespann um D.A.D.D.Y. kreiert einen auf Pointe geschnittenen Kurzfilm auf Musicalebene, so daß du dir, trotz Offensichtlichkeit, das Lachen nicht verkneifen kannst. Das Comichafte, von den Darstellern bis hin zur Bildgestaltung, zieht sich durch die knapp fünf Minuten; du fühlst mit Mr. Foley und würdest doch gern auch einmal, eigentlich, vielleicht besser doch nicht, ach, schon irgendwie in Mr. Foleys Haut stecken. Oder bist du nicht manchmal schon an diesem Punkt, an dem die Welt um dich wie ferngesteuert wirkt?

Mike Ahern und Enda Loughman greifen mit Prägnanz das Thema auf und statt es zu überhöhen, setzen sie es fort, fort und wieder fort. Verfolgt von der wahnsinnigen Musikertruppe finden die beiden ein abruptes, wenn auch sehr passendes Ende. Ende. RITSCH RATSCH. 2010-10-01 13:32

Info

gesehen auf dem Filmfest Dresden 2010

Abdruck

Dieser Text ist erstmals erschienen im Schnitt #59.
© 2012, Schnitt Online

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